Die Weizenbrüder treffen sich jeden Sonntag zum Frühschoppen im Vereinsheim der Kleintierzüchter Gersthofen, um sich über alles interesante zu unterhalten und um natürlich Weißbier (Weizen) zu trinken.

So fing alles an

Die Weizenbrüder sind ein Stammtisch mit Vereinscharakter. Entstanden ist er durch das zwanglose Zusammentreffen von 6 jungen Männern, an einem verregneten 4. April des Jahres 1983. Der Grundgedanke war, sich an Sonntagen und Feiertagen zu treffen, ohne dass dabei Karten gespielt wird.

Gesagt getan. So wurde dann vereinbart, dass pro Mann und pro Sonn- und Feiertag 1,00 DM in eine Gemeinschaftskasse einbezahlt wird. Dieses Geld sollte dann für ein jährliches kleines Fest mit den Familienangehörigen verwandt werden ( als kleine Entschädigung für so manche Entgleisung der Männer während des Jahres).

Weil die Idee dieses Stammtisches bei vielen anderen sehr gut ankam, wurde der Kreis der Weizenbrüder innerhalb von kurzer Zeit auf 17 erhöht. Trotz tragischer Todesfälle und so manchen Austritten ist die Zahl der Brüder immer ungefähr gleich geblieben. Daß die Weizenbrüder eine eingeschworene Gemeinschaft sind, sieht man auch daran, dass für in Not geratene Brüder, gemeinschaftliche Hilfe durch Arbeitseinsätze, kleine Sach- oder Geldspenden oder Vermittlungs- und Besorgungstätigkeiten weitergeholfen wird.

Weiterhin haben die Weizenbrüder, außer dem jährlichen Weizenbrüderfest auch Faschingsbälle, Skifahrten, Hüttenaufenthalte und diverse Ausflüge organisiert. Auch die Teilnahme an Fußballturnieren und am Gersthofer Faschingsumzug, der erstmals 1987 durchgeführt wurde, war für die Weizenbrüder eine Selbstverständlichkeit.

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